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Kirche in Holtenau...

...das ist Kirche am Meer. 

...das klingt gut.

...das ist Kirche für Jung und Alt. 

Auf einen Blick

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Trauung

© Jens Voss

 

Mit der kirchlichen Trauung in der Dankeskirche stellt ein Brautpaar, das zuvor standesamtlich geheiratet hat, seine Ehe unter den Segen Gottes. Das setzt in der Regel voraus, das beide Partner einer christlichen Kirche angehören und einer von beiden evangelisch ist. Sofern die Eheleute verschiedenen Konfessionen angehören, kann die Trauung nach evangelischen Ritus unter Beteiligung eines katholischen Pfarrers (bzw. umgekehrt) “ökumenisch” durchgeführt werden. Die Anmeldung dazu erfolgt dann in beiden Pfarrämtern.

Die Dankeskirche in Holtenau ist bei Brautpaaren aus Kiel und Umgebung recht beliebt. Brautpaare, die nicht im Gemeindegebiet wohnen, melden die Trauung in der Regel in ihrer Wohnortgemeinde an, so dass der Kontakt zur Pastorin/zum Pastor vor Ort hergestellt wird. Diese führen die Trauung dann nach Rücksprache mit der Kirchengemeinde Holtenau in der Dankeskirche durch.

Alle Fragen zum Ablauf der Trauung, zum Trauspruch, zur Musik im Gottesdienst usw. können im persönlichen Gespräch mit dem Pastor geklärt werden.

Der Blumenschmuck in der Kirche liegt in der Hand des Brautpaares. Fragen dazu können an Küster Jörg Luge (Tel. 0431/36894) gerichtet werden.

Auch anlässlich von Ehejubiläen (z. B. Silberhochzeit oder Goldene Hochzeit) kann ein Gottesdienst gefeiert werden. 

Ein Anmeldeformular für Trauungen steht hier bereit (word.doc).

 

Ablauf der kirchlichen Trauung

  • Die kirchliche Trauung verläuft in der Regel so: 
  • Glockengeläut
  • Orgelmusik zum Einzug des Brautpaares 
  • Begrüßung und Einstimmung
  • Lied
  • Ansprache
  • Lied
  • Lesung aus der Bibel
  • Traufrage oder Trauversprechen
  • Ringwechsel
  • Vaterunser
  • Segnung
  • Lied
  • Fürbittengebet
  • Segen
  • Orgelmusik zum Auszug des Brautpaares

 

Häufige Fragen: 

Kann der Brautvater die Braut in die Kirche führen? 

Nach evangelischem Verständnis wird die Ehe nicht in der Kirche geschlossen, sondern vor dem Standesamt. Die Brautleute kommt als verheiratetes Paar in die Kirche, um gemeinsam um den Segen für ihre Ehe zu bitten. Deshalb kommen sie üblicherweise gemeinsam. - Durch das amerikanische Fernsehen kommt eine andere Tradition nach Deutschland, bei der der Brautvater seine Tochter in die Kirche führt und dort an den Bräutigam übergibt. Darin drückt sich ein Verständnis von Frauen aus, das heute die wenigsten teilen mögen: dass die Frau aus dem Schutz des Vaters in den Schutz des Ehemannes übergeht. - Sie entscheiden, wie Sie in die Kirche kommen möchten... 

Müssen wir die klassische Traufrage übernehmen?   

Die klassische Traufrage erinnert daran, dass in früheren Zeiten die Ehe tatsächlich in der Kirche geschlossen wurde. Viele Brautpaare lesen sich statt dessen heute gegenseitig ein Trauversprechen vor, das individuell gestaltet werden kann. Eine mögliche Formulierung lautet: „NN, vor Gott und all unseren Lieben nehme ich Dich an als meinen Mann/meine Frau. Ich will mit Dir lachen und weinen, reden und schweigen. Ich will Deine Stärken fördern und mit Deinen Schwächen geduldig sein. Auch in schweren Zeiten will ich Dich Tag für Tag aufs Neue suchen und mich immer wieder von Dir finden lassen. Alle Tage unseres Lebens will ich Dir treu sein und Dich lieben, achten und ehren, so wie Gott Dich gemeint hat. Trage diesen Ring als Zeichen meines Versprechens.“

Welche Funktion haben die Trauzeugen im Gottesdienst? 

In einer evangelischen Trauung sind keine Trauzeugen nötig. Aber es ist möglich, dass sie (oder andere Personen) den Gottesdienst mit gestalten, indem sie die Lesung aus der Bibel übernehmen, die Ringe anreichen (sofern in der Kirche Ringe gewechselt werden) oder das Fürbittengebet sprechen. 

Wie kann der Gottesdienst musikalisch gestaltet werden? 

Jeder Gottesdienst wird von einer studierten Kirchenmusikerin/einem studierten Kirchenmusiker professionell begleitet. Er/sie spielt die Orgel beim Einzug und Auszug, begleitet die Lieder, die von Brautpaar und Pastor gemeinsam ausgesucht werden und ist verantwortlich für die gesamte Musik im Gottesdienst. Sofern ein Brautpaar den Wunsch hat, andere Musiker im Gottesdienst zu beteiligen, muss dies mit Pastor und Kirchenmusiker abgesprochen werden, bevor eine Buchung erfolgt. Die musikalische Gestaltung durch Musikkonserven (CD) ist nicht möglich.   

Darf in der Kirche fotografiert werden? 

Ja und nein: Der Einzug und Auszug des Brautpaares eignen sich gut, um fotografisch festgehalten zu werden. Während des Gottesdienstes aber soll der Gottesdienst mit dem Herzen aufgenommen werden. Gerade bei der eigentlichen Trauhandlung mit dem Ringwechsel ist das Fotografieren sehr störend; das Brautpaar ist in dem Moment ohnehin nur von hinten zu sehen. Bewährt haben sich Fotos am Ende des Gottesdienstes: Nach dem Segen bleibt das Brautpaar einen Moment mit dem Rücken zum Altar stehen, bevor es aus der Kirche auszieht; das ist das perfekte Erinnerungsbild aus der Kirche. 

Wann darf der Bräutigam die Braut küssen? 

Sie lieben sich, Sie heiraten, Sie sind glücklich - also küssen Sie sich während des Gottesdienst sooft Sie wollen! Bevor Sie nach der Segnung wieder Platz nehmen, warten sogar einige darauf.  Aber nur der als Pastor verkleidete Mr. Bean sagt das extra an: „Sie dürfen die Braut nun küssen...“ Das ist doppelt absurd: Weder steht es dem Pastor zu, dem Brautpaar zu sagen, wann es sich küssen darf, noch ist die Frau das Objekt des Mannes, das geküsst wird.  

Wer geht links, wer rechts beim Ein- und Auszug? 

Zu Zeiten, als der Mann einen Säbel trug (als Rechtshänder auf der linken Seite), nahm er seine Frau lieber an seine rechte Seite, damit ihr Kleid nicht durch die Waffe beschädigt würde. Da Sie unbewaffnet in die Kirche kommen, gehen Sie einfach so, wie Sie es bei Ihren Spaziergängen auch machen.