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Holtenau

Ansgarkreuz für Marion Mahl

03.12.2019 | Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland ehrt Marion Mahl aus Holtenau mit dem Ansgarkreuz. Im Rahmen des Ökumenischen Singens am Sonntag, 15. Dezember, um 18 Uhr soll die Auszeichnung in der Dankeskirche durch Pröpstin Almut Witt überreicht werden.

Zwanzig Jahre lang war Marion Mahl bei der Sparkasse in Holtenau beschäftigt und kennt dadurch viele Menschen im Stadtteil. Das kam ihr zugute, als sie am 3. November 1999 die Leitung des Besuchsdienstkreises übernahm. „Am Anfang waren wir 12 Personen,“ berichtet Mahl. „Da konnten wir neben den Geburtstagsbesuchen auch kranke und einsame Menschen besuchen. Von dieser ersten Gruppe sind Ingrid Marx, Ingelore Rietze, und Hildegard Bartelt bis heute dabei.“

Als im Kirchenvorstand ein Mitglied des Finanzausschusses ausschied, wurde Mahl auch in das Leitungsgremium der Gemeinde berufen, dem sie insgesamt 14 Jahre lang angehörte. Dem Finanzausschuss blieb sie sogar nach ihrem Ausscheiden aus dem Kirchenvorstand noch einige Jahre treu. Bei aller Freude an der ehrenamtlichen Tätigkeit seien dies auch anstrengende Jahre gewesen: „Die Konflikte in der Gemeinde und die Kürzung von Mitarbeitersunden sind mir sehr nahe gegangen.“

Die Liste der ehrenamlichen Tätigkeiten kann noch fortgesetzt werden: Marion Mahl hat gelegentlich den Küster oder die Gemeindesekretärin vertreten, gehört zur Gruppe, die jeden Sonntag für frischen Blumenschmuck in der Dankes- kirche sorgt, beteiligt sich am Schließdienst für die offene Kirche im Sommer, übernimmt Lesungen im Gottesdienst. „Ich habe mich für das Ehrenamt entschieden,“ sagt sie, „und es hat mir immer viel Freude gemacht. Aber ich konnte es nur ausüben, weil meine Familie mir den Rücken dafür freigehalten hat.“

Der Kirchengemeinderat dankt Marion Mahl für ihren vorbild- lichen Einsatz und freut sich mit ihr über die Ehrung durch die Landeskirche. Dank gilt auch den treuen Damen des Be- suchsdienstkreises, der sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Wie Ansgar, der „Apostel des Nordens“ im 9. Jahrhundert sind sie durch ihre Arbeit Zeuginnen des christlichen Glaubens.