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Kirche in Holtenau...

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Aus "Konfirmandenunterricht" wird "Kirchlicher Unterricht"

28.02.2019 | Mit dem neuen Namen stellt sich die Kirchengemeinde Holtenau auf eine veränderte gesellschaftliche Situation ein - und vermeidet so nebenbei einen rein männlichen Begriff.

Viele Jahrhunderte lang war es üblich, Kinder bereits im Säuglingsalter zu taufen. Im Konfirmandenunterricht sollten sie dann die Grundlagen des Christlichen Glaubens kennenlernen, um ihre Taufe in der Konfirmation bewusst zu bestätigen. Dies hat sich aus unterschiedlichen Gründen verändert; immer mehr Jugendliche melden sich zum Konfirmandenunterricht an, ohne getauft zu sein. 

Dennoch hat sich an der kirchlichen Praxis lange nichts nichts verändert. Ungetaufte Jugendliche werden einige Monate vor der Konfirmation getauft. Dadurch entsteht ein völlig schiefes Bild: als sei die Taufe etwas eher Nebensächliches, das schnell nachgeholt werden muss, damit das „Eigentliche“ (nämlich die Konfirmation) ordentlich vollzogen werden kann. 

Mit dem neuen Jahrgang, der seinen Unterricht im September beginnt, soll das nun anders werden. Die Jugendlichen melden sich zum „Kirchlichen Unterricht“ an, der für einige dann mit der Taufe, für andere mit dem bewussten Bekenntnis zur Taufe (der Konfirmation) endet. Der Gottesdienst läuft dann so ab, dass Taufe und Konfirmation sehr stimmig und gleichwertig im Gottesdienst vorkommen.

Bereits in diesem Jahr haben sich drei von vier ungetauften Jugendlichen für eine Taufe während des Konfirmationsgottesdienstes entschieden.