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Holtenau

Ansgarkreuz für Ernst Uwe Voege

09.11.2020 | Kaum jemand ist schon so lange in der Kirchengemeinde Holtenau ehrenamtlich aktiv wie Ernst Uwe Voege. Nun ehrt die Nordkirche den Fünfundachzigjährigen mit dem Ansgarkreuz. Im Adventsgottesdienst am 6. Dezember wird Pröpstin Almut Witt die Auszeichnung in der Dankeskirche überreichen.

Voege wuchs unweit der Kirche in der Grimmstraße auf. „Während der Kriegszeit bot unsere Kirche vielen Müttern mit ihren Kindern bei Fliegeralarm Schutz im Turm,“ berichtet er. Als nach dem Krieg der Bläsercchor wieder auflebte, war er mit der Trompete dabei und gehörte zu den Jugendlichen, die das Freizeitheim Kahlenberg am Falckensteiner Strand mit aufbauten und die Gedenkstätte für die Gefallenen des 2. Weltkriegs auf dem Friedhof errichteten. 

Dann kam der Beruf: vom Schiffsjungen auf einem Küstensegler zum Kapitän auf großer Fahrt bis zur Zeit als Seelotse in Holtenau. Mit dem damaligen Holtenauer Pastor Axel Matyba baute er nach seiner Pensionierung die Bordbetreuung der Seeleute auf und wirkte bis zu seinem 80. Geburtstag als Bordbetreuer der Seemannsmission mit.  

Etwa ebenso lange leitet Voege den Kreis „Een Mund voll Platt“, in dem er Heiteres und Besinnliches in niederdeutscher Sprache vorträgt. In Gottesdiensten spricht Voege hochdeutsch: Dort war er immer wieder als Lektor zu hören.

Der Kirchengemeinderat dankt Ernst Uwe Voege für sein langjähriges Engagement in der Kirchengemeinde und gratuliert zu der verdienten Auszeichnung. Die Verleihung des Ansgarkreuzes an Gemeindeglieder geschieht im Gedenken an Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Erzbischof von Hamburg-Bremen in Norddeutschland und Skandinavien gewirkt hat und als „Apostel des Nordens“ erinnert wird.